Warum sind Pager noch zeitgemäß?
Vergleich Pager HandyPager haben gegenüber Handys viele Vorteile – vor allem dort, wo Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit wichtig sind.
Pager oder Handy die wichtigsten Unterschiede
🔋 Akkulaufzeit
Oft Tage bis Wochen
Meist Stunden bis wenige Tage
📶 Netzbelastung
Sehr robust bei vielen gleichzeitigen Alarmierungen
Mobilfunknetz kann überlastet oder nicht verfügbar sein
🚨 Alarmierung
Lauter, dedizierter Alarm; kaum zu übersehen
Anrufe/Benachrichtigungen können stummgeschaltet werden
🏢 Gebäudedurchdringung
Sicherer Betrieb kann garantiert werden
Kann in Kellern/Gebäuden problematisch sein
🛡️ Robustheit
Geräte sind sehr widerstandsfähig
Empfindlicher und komplexer
🎯 Ablenkung
Praktisch keine Zusatzfunktionen
Apps, Nachrichten, Internet etc.
💰 Kosten
Keine laufenden Kosten
Gerät + Mobilfunkvertrag
🔐 Angriffsfläche
Sehr eingeschränkt
Empfindlich gegen Cyberangriffe
Lesenswerte Artikel für den Bereich Gesundheitswesen/Krankenhäuser
Drahtlose Patientenrufsysteme in Krankenhäusern
In Deutschland herrscht in Krankenhäusern eine „Ausnahmesituation“. Drahtlose Patientenrufsysteme werden hier nur sehr selten eingesetzt, obwohl mit der kostengünstigen Lösung Kliniken, die vor finanziellen Herausforderungen stehen, sehr entlastet werden könnten.
Vor vielen Jahren wurde eine DIN-Norm (DIN-VDE 0384.1) erstellt, um eine Zulassungsform zu entwickeln, die es Krankenhäusern ohne eigene
technische Expertise ermöglicht, entsprechend geprüfte Systeme einzusetzen. Die Empfehlungen beruhen alle auf drahtgebundene Systeme. Die Ableitung für drahtlose Rufsysteme ist jedoch nicht möglich, weil wichtige Festlegungen fehlen.
Die DIN-Norm hatte im Wesentlichen zwei wichtige Punkte berücksichtigt:
- Die grundsätzliche Beschreibung, wie ein Lichtrufsystem aufgebaut sein muss, um einen Patientenruf sicher zu ermöglichen.
- Die Sicherheit der Patienten vor Stromschlägen, auch im Falle einer extremen Beschädigung.
Leider wurde nie ausreichend berücksichtigt, dass drahtlose Systeme die Aufgabe genauso sicher erfüllen können. Es wurde keine Systembeschreibung entwickelt, die auf Basis einer Norm eine neutrale technische Prüfung ermöglicht. Die Verantwortung für den Einsatz geht also auf den Krankenhausbetreiber über.
Drahtlos statt kabelgebunden: Kosten senken, Betrieb sichern
Die Frage ist natürlich, warum man überhaupt auf drahtlose Patientenrufsysteme umsteigen sollte. Die Kosteneinsparungen von 80-90% kann zunächst als Hauptgrund genannt werden.
In einem Bericht der ZDF-Sendung „Frontal“ vom 21.4.26 (in der ZDF-Mediathek) wurde die aktuelle Situation der Patientenrufe in Krankenhäusern treffend in einem Beitrag beschrieben. Demnach könnte das Schließen von Krankenhäusern vermieden werden. Denn falls es keine ausreichende Kostendeckung mehr gibt, kann das Auswechseln einer Patientenrufanlage zum Todesstoß dieser Einrichtung werden.
Es ergeben sich sogar weitere Vorteile für eine Umrüstung in drahtloser Technologie:
- Keine Unterbrechung des Krankenhausbetriebs während der Umstellung.
- Es sind keine Brucharbeiten notwendig, um neue Leitungen zu installieren.
- Man kann bestehende drahtgebundenen Altsysteme parallel weiterverwenden.
- Das Ausrollen eines drahtlosen Systems kann Zimmer-für-Zimmer erfolgen.
Welche Vorteile hat man sonst noch?
Patienten-(Not)Rufe landen direkt bei dem betreuenden Personal. Durch verschiedene Redundanzen geht kein Ruf verloren. Es ist kein Blickkontakt zu einer Lichtanlage notwendig. Es werden doppelte Aktionen verhindert und jede pflegende Person wird erinnert, dass ein Ruf noch offen ist.
Führt das zu mehr Stress des Pflegepersonals? Nein. Ein Notruf geht an das gesamte Pflegeteam raus. Diejenige Person, die gerade frei ist, nimmt den Ruf an. In dem Moment wird der Ruf bei den anderen automatisch gelöscht.
Die durch verspätete Versorgung anfallenden Zusatztätigkeiten werden vermieden. Der ganze Betrieb läuft geordneter ab. Es tritt Ruhe ein.
Mit nachrüstbaren Computersystemen wie dem Easy-Call von Lee-Tech lassen sich alle Rufe auswerten. Die Leitung erhält eine Übersicht der aktuellen offenen Rufe. Spitzenbelastungen des Personals können nachgewiesen werden. Textnachrichten an bestimmte oder alle Personen können einfach versendet werden.
Das eingesetzte Funksystem von Lee-Tech stört weder WLAN noch andere Systeme. Die Störung des Systems von außen ist kaum möglich. Da eine nicht-kommerzielle Funkfrequenz verwendet wird, stehen keine Störquellen zur Verfügung. Auch eine fortwährende Funkbelastung gibt es nicht. Sendeleistungen überschreiten nie 0,5W. Jedes Handy oder DECT-Telefon erzeugt mehr elektromagnetische Belastungen.
Schon nach einen Einmal-Invest (Einsparung 80-90%!) kann die Anlage betrieben werden. Nutzerbeschränkungen gibt es nicht. Mehrere Stationen können vernetzt und Nachtwachen leicht zusammengelegt werden.
Die Installation einer neuen Anlage ist in wenigen Tagen erledigt. Für die einwandfreie und sichere Funkversorgung übernimmt Lee-Tech die Garantie.
Die Planung von regelmäßigen Kontrollen ist möglich.
Warum gibt es in Deutschland eine „Ausnahmesituation“? In anderen europäischen Ländern werden drahtlose Systeme schon lange eingesetzt.
Lee-Tech liefert hauptsächlich Systeme im Gesundheitswesen in die direkten Nachbarländer. Aber auch in Deutschland laufen schon Systeme.
Viele ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser vertrauen bereits Lee-Tech Rufsystemen.